Jetzt folgt der versprochene laaaaaange Blogpost mit gaaanz vielen Urlaubsfotos.
Wie bereits erzählt, kam Sonja am 01.12. hier an und es ging erstmal in Urlaub.
Ich habe aber gerade gesehen, dass ich noch gar keine Fotos von unserer Abschlussfeier und der Year-End Party gezeigt habe. Na gut, wird der Post halt noch ein Stückchen länger.
Am 27.11. hatten Fabricio und ich eine interne Abschlussfeier eines 4-monatigen Leadership Programs. Dies war ein neues, von der Firma entwickeltes Training und wir wurden ausgewählt daran teilzunehmen. Es war eine anstrengende und lehrreiche Zeit, welche wir dann mit einer großen Zeremonie und einem Zertifikat beendet haben.
Zwei Tage später war es dann auch schon so weit: Year-End-Party mit dem Motto COACHELLA. Welch ein Glück, dass ich mir davor ein neues Kleid gekauft habe, was auch zu diesem Motto gepasst hat.
Ein weiterer Pluspunkt: es war mein Freitag und ich hatte danach zwei Tage frei. Laura und ich haben Abends auf Fabricio gewartet und sind dann gemeinsam zum Shimmy’s Beachclub gefahren. Unsere Firma hat die ganze Location gemietet und es war einfach unglaublich. Aber sehr selber:
Und wieder 2 Tage später war endlich der Tag aller Tage: ich habe Sonja vom Flughafen abgeholt und der Urlaub konnte beginnen. Also, noch nicht ganz. Zuerst musste ich noch 2 Tage Nachtschicht hinter mich bringen, während Sonja daheim gesessen hat. Wir haben die Tage aber trotz der Schicht sinnvoll genutzt und sind am Sonntag gleich mal in die Kirstenbosch Gardens (dem botanischen Garten Kapstadts) und nach Hout Bay (wir MUSSTEN einfach auf den Markt, da der eines der highlights 2016 war. Zudem hatten wir verplant, dass der Markt am Samstag so früh zu macht und mussten somit unsere Pläne ändern.) Unterwegs sind wir dann auch noch in Camps Bay stehen geblieben. Den Nachmittag haben wir bei herrlichem Wetter an unserem Pool ausklingen lassen, welcher jetzt eeeendlich offen ist.
Nach einer schlaflosen Nacht ging es dann am nächsten Tag ans Kap der guten Hoffnung. Wir hatten uns den Garten und das Kap extra aufgehoben, weil Sonja das auch noch nicht gesehen hat. Somit hatten wir alle was davon. Ich muss ja wirklich sagen, dass wir den kompletten Urlaub unglaubliches Glück mit dem Wetter hatten. Auch an diesem Tag fing es etwas bewölkt an und wir haben uns weder eingecremt, noch kurze Sachen ins Auto geschmissen – wäre ja auch zu einfach. Das Ende vom Lied: total verschwitzt und verbrannt kamen wir vom Kap wieder. Wir sind aber auch auf dem Weg dorthin nochmal bei den Pinguinen am Boulders Beach stehen geblieben und haben wieder ein paar Selfies geschafft. Und dort gab es auch ganz viele Baby Dassies – Gott sind die Süüüß! Weiter ging es an das Kap, mittlerweile war auch die Sonne komplett draußen und wir dezent verbrannt :D


Abends ging es dann leidig wie ein kleines unausgeschlafenes (war ich ja auch) Kind in die letzte Nachtschicht.
Am nächsten Tag stand ein wenig shoppen auf dem Programm, da wir sowieso noch meine bestellten US Dollar abholen mussten. Anschließend haben wir uns mit Joakim und Fabricio im Foodlovers getroffen und haben die Sachen für das Braai am Nachmittag besorgt. Ab 16 Uhr kamen dann die Leute zu uns nach Hause und wir haben lecker gegrillt. Um 5 Uhr klingelte dann schon der Wecker und es ging an den Flughafen – Gott sei Dank haben wir am Tag davor schon VOR dem Grillen gepackt...Meine kurze Hose habe ich trotzdem vergessen. Läuft :D Immerhin hab ich mir dadurch bei den ganzen Safari nicht die Oberschenkel verbrannt. Alles positiv sehen.
Wir hatten einen Zwischenstopp in Johannesburg und der Weiterflug an die Victoria Fälle war einfach unglaublich ungemütlich. Sooo viele Luftlöcher – Gott sei Dank vertrage ich das Fliegen.
In Livingstone angekommen hat es Ewigkeiten gedauert bis wir durch die Sicherheitskontrollen und die Visa Stelle durch waren, zumal der Flug auch verspätet war. Unser armer Shuttle musste also eine ganze Weile warten. Trotzdem haben wir es dann ohne weitere Probleme in unser Hostel geschafft wo wir dann doch etwas überrascht warten als wir unser „Zimmer“ gesehen haben. Obwohl es bewölkt war sind wir in den Pool gegangen.
Irgendwann hatten wir einfach so unglaublich Hunger dass wir uns fertig gemacht haben und uns in die Stadt haben fahren lassen. Dort haben wir bei Mama Africa gegessen was leider ein totaler Flopp war. Wir waren so enttäuscht weil es auch noch unglaublich teuer war. Das Garlicbread war quasi einfach nur eine Baguette Semmel mit geriebenem Käse oben drauf und innen drin sogar Tomaten. Also....geht gar net.
Also gut. Erstmal in den Supermarkt und Wasser kaufen – Schade: 18 Uhr, die ganze Stadt hat Feierabend und ist einkaufen. Nachdem es in Zimbabwe im Moment kein Bargeld aus den Geldautomaten gibt, dauert das Bezahlen an den Kassen um so länger. Die Leute müssen mit Ihrem Handy und dem sogenannten Ecash bezahlen. Dann kommt ein Beleg bei Kasse 1 an, wird durch alle Kassen durchgereicht bis es die richtige erreicht. Und so lange warten alle. Wir haben dann für 4 kleine Flaschen 5 USD bezahlt...... kein Kommentar dazu. Schade das man kein Wasser im Flieger mitnehmen darf. Wir sind dann ziemlich früh ins Bett weil es 1. Nichts anderes zu tun gab und wir 2. Noch ziemlich fertig von dem Abend vorher waren.Hier findet ihr mein Video von dem Sprung: https://www.youtube.com/watch?v=dFA8H29zhVw
Anschließend sind wir an die Fälle gefahren. Wirklich beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt dass gerade TROCKENzeit ist. Man kann dort dann gemütlich rumlaufen und das Ende ist dan quasi die Brücke die nach Zambia führt. Von dort aus kann man auch Bungee Jumping machen. Mir hat der Skydive aber gereicht, vor allem weil ich kurz bevor Sonja ankam noch eine Halskrause tragen musste weil ich mir wieder einen Nerv eingezwickt hab... Da war ich froh das ich den Sprung überlebt hab – übertreiben muss man es ja jetzt auch nicht.
Wirklich viel Zeit kann man bei den Fällen aber nicht verbringen und wir sind zurück ins Hostel gefahren. Dort wollten wir uns dann eigentlich an den Pool legen, aber auf einmal kam ein Gewitter. Gut, dann haben wir uns halt bei Regen in den Pool gesetzt
Abend sind wir dann noch ins THREE MONKEYS gegangen. Sooo lecker Essen und total die coole Location.
Am nächsten Tag wurden wir um 7 Uhr abgeholt und es ging über die Grenze nach Botswana. Was für ein chaotischer Grenzübergang. Wir wurden aus dem Shuttle geschmissen, dann wurde unser Pass gestemptelt, da wir Zimbabwe verlassen haben. Dann wurden wir wieder in das Auto geladen und kurz darauf gab es den Stempel weil wir Botswana betreten haben. Dort hat dann schon unser Tourguide auf uns gewartet und es ging mit dem Safari Auto weiter. Kurze Zeit später kamen wir schon an der ersten Station aus. Von außen wäre das etwas gewesen, wo man wahrscheinlich selber nie stehen bleibt, aber hinter der Mauer kam ein echt schönes Restaurant mit Pool und kleinem Shop zum Vorschein. Durch ein weiteres Tor kamen wir dann zum Fluss wo das Boot auf uns gewartet hat. Hier ging es dann auf die erste Wassersafari. Wir hatten unglaublich gutes und heißes Wetter und haben selbst von da aus schon ganz viele Tiere gesehen.Das war quasi in Kasane, einem Eingangstor zum Chobe Nationalpark. Dort gibt es eine große Insel, welche früher zu vielen blutigen Auseinandersetzungen zwischen Namibia und Botswana geführt hat. Mittlerweile gehört die Insel zu Botswana (was man auch an einer großen Flagge mitten auf der Insel sieht) und um diese Insel sind wir dann mit dem Boot geschippert. Wir haben ganz viele Nilpferde, Impalas, Krokodile und Büffel gesehen.
Ich muss jetzt hier glaub ich erstmal stoppen. Ich habe bis jetzt erst einen Bruchteil an Sachen erzählt oder gezeigt, geschweige denn von Videos. Teil 2 folgt ganz bald!
Ich hoffe ihr hattet alle schöne Weihnachten und könnt jetzt daheim entspannen weil ihr frei habt.
Ganz liebe Grüße aus meiner 100 Grad Wohnung.
xoxo
Mel






























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