Botswana, Zimbabwe, Cape Town - Holiday mode on

HalliHallo,

hier kommt wie versprochen der zweite Teil meines Urlaubes mit richtig tollen Fotos.
Wer den ersten Teil nicht gelesen hat: Am besten der Reihe nach lesen, damit ihr mitkommt :)

Wie gesagt kamen wir jetzt gerade von der ersten Bootssafari:
Anschließend ging es zurück zu dem Restaurant und es gab super leckeres Mittagessen. Als alle fertig waren und der restliche Papierkram erledigt war, ging es zum Park. Es war gleichzeitg ein Gamedrive und unsere Fahrt zum Camp am Abend. Ich weis gar nicht wie ich die nächsten Tage beschreiben soll, so unglaublich viel haben wir erlebt. Um 21:30 Uhr wurde das Feuer ausgemacht, nachdem wir immer um 19 Uhr im Camp waren, es schnell dunkel wurde, wir zu Abend gegessen haben und anschließend von Mücken zerfressen wurden. Um 5:30 Uhr wurden wir wieder aufgeweckt und es gab ein kleines Frühstück. Anschließend waren wir den ganzen Tag auf Gamedrives.


















Der Blick bei Nacht aus dem Zelt
 In der ersten Nacht hatten wir auch Besuch im Camp – und nein... es waren keine Tiere. Ich lag die halbe Nacht wach, da ich nicht schlafen konnte. Wie denn auch? 1. Camping ist absolut nicht meins. 2. Gefühlte 100 Grad. 3. Kann ich mir die ganze Nacht einbilden dass mich etwas ankrabbelt oder sticht. 4. Habe ich die Löwen rufen hören, was auch kein so lustiges Gefühl ist wenn man in einem CAMPING Camp ohne Zaun sitzt. Ok, zurück zu unserem Besuch. Ich hatte Nachts dann schon Plastik Geraschel gehört und dachte mir dass unsere Guides wohl vergessen haben etwas wegzupacken und wir jetzt von Affen überfallen werden. Am nächsten Morgen erzählte uns unser Guide dann aber dass es Buschmänner aus Namibia waren die eine Tasche mit Dokumenten aus dem einen Wagen und eine Tasche mit Regen Ponchos geklaut haben. Sehr gruseliges Gefühl zu wissen, dass jemand Nachts um das Zelt schleicht. Die zweite Nacht hatten wir dann auch bewaffnete Security die auf uns aufgepasst hat.

Wir haben so unglaublich viele Tiere gesehen, welche unglaublich nah kamen. Wir hatten sogar die Chance ein Rudel wilde Hunde zu sehen, welche sich die letzten 6 Monate nicht im Chobe Nationalpark befunden haben – die Aufregung war groß.


Das einzige was wir leider nicht gesehen haben war ein Leopard und ein Nashorn, aber auch nur weil Nashörner nicht mehr in dem Park angesiedelt sind aus Sicherheitsgründen. Nashörner wurden früher extrem gejagt und wurden deshalb in Sicherheit gebracht.
Wir hatten einen Koch mit dabei, der uns so unglaublich lecker bekocht hat, dass wir nach jeder Mahlzeit fast gekugelt sind. Obwohl ich campen wirklich nicht mag war es ein Wahnsinns Gefühl nur die Geräusche der Tiere zu hören, mit Lagerfeuer den Tag zu beenden und in der Früh mit der Sonne aufzustehen.

Hier noch weitere Bilder:






















Am letzten Tag ging es wieder zurück zu dem Restaurant und wir hatten nochmal eine Wassersafari. Ich dachte ich muss sterben. Zuerst haben wir mit unserem kleinen Boot versucht ein größeres Boot voll mir Asiaten zu bergen, weil die Motoren irgendwie nicht mehr funktioniert hat. Nachdem sich beide Bootsführer extrem blöd angestellt haben, die Schiffe einige Dellen abbekommen haben und wir sogar Wasser im Boot hatten, sind wir weitergefahren. Diese Manöver haben mich schon fast in einen nervenzusammenbruch geschickt. Ich habe uns schon an Land schwimmen sehen – zwischen Krokodilen und Nilpferden. Am Horizont kam auch ein sehr schwarze Wolkenwand auf uns zu. Bootsfahren ist die eine Sache, ein Gewitter die andere. Meine Nerven wurden immer dünner. Als unser Führer dann in Ruhe weiterschippern wollte und die tausendsten Imapals und Büffel anschauen wollte meinte ich nur „Wie wäre es wenn wir zurück fahren? Das sieht gar nicht gut aus“. Wir also umgedreht und mit unglaublicher Geschwindigkeit zurück. 5 Minuten nachdem wir ankamen, hat sich der Himmel geöffnet und das Gewitter war direkt über uns. Ich muss ja sagen, das war wieder ne ganz andere Klasse von Gewittern. Ich war unglaublich froh dass wir uns nicht mehr auf dem Boot befunden haben.

Wir haben dann nur schnell unsere Koffer in den Wagen geschmissen und sind zur Grenze gefahren. Gott sei Dank wurde der Regen wieder leichter während wir Ewigkeiten anstehen mussten. Wir haben dort dann einen Spanier kennen gelernt, der auch in Kapstadt lebt und für SAP arbeitet. Der hat sogar im selben Hostel gewohnt und wir sind dann Abends mit ihm nochmal ins Three Monkeys zum Abendessen.

Am nächsten Morgen wurden wir um 6 Uhr abgeholt für den ersten Tag unserer Horseback Safari. Wir hörten dann das Auto schon früher vorfahren, was uns unglaublich gestresst hat. Wir haben dann noch Mücken Spray aufgetragen, unseren Rucksack fertig gepackt und sind rausgerannt. Um diese info gleich schon mal vorwegzunehmen: es war bewölkt und wir haben durch den Stress eine SEHR wichtige Sache vergessen: Sonnencreme. Und es ist uns leider auch erst nach 3 Stunden reiten aufgefallen als die Sonne angefangen hat zu knallen. Bravo. Wir waren sooo brutal verbrannt. Aber naja. Das war mal wieder unglaublich dumm. Und wurden dann Pferde zugewiesen und es ging mit 2 Guides ab in den Busch. Die ersten 2 Stunden haben wir so viele Tiere so richtig nah gesehen und anschließend.... nichts mehr. Dieser Ritt hat sich leider echt lange gezogen, vor allem weil uns nach einer Weile ALLES weh getan hat.



Was ich aber sagen muss: wir hatten den längsten Galopp unseres Lebens. Einfach genial. Wir sind gerannt und gerannt und der Guide meinte immer nur „weiter weiter“. Wahnsinns Gefühl. Als der Ritt nach 6 Stunden beendet war, wurden wir vom Auto abgeholt und in die Lodge namens Ursulas Homestead gebracht, welche in dem Package „2 Tage reiten und eine Übernachtung“ inbegriffen war. Wir kamen dort an mit einem hochroten Kopf, Sonnenbrand und komplett verschwitzt und dreckig. Dort wurden wir dann von unglaublich netten Mitarbeitern begrüßt und haben dann gleich einen Willkommensdrink, Wasser und Lunch bekommen. Dann konnte uns nur noch eins retten: DUSCHEN! Wir haben uns dann am Pool noch kurz in den Schatten gelegt, aber selbst das war zu warm.

Um 16 Uhr wurden wir dann zu einem privaten Gamedrive abgeholt, da wir die einzigen Gäste in der Lodge waren. Unser Fahrer Michael war super lustig und wir haben es sogar geschafft 3 Nashörner sehr nah zu sehen. Wahnsinn wie diese Guides die Tiere auf großer Entfernung oder aufgrund von Fußspuren im Sand finden können. Wir haben dann kurz an einem kleinen See gehalten und er hat eine Bar mit Bier, Wein, Gin, Rum und Knabberein aufgebaut. Kurz darauf sind wir dann zu unserem Bush dinner gefahren. Da gibt es dann mitten in dem Nationalpark ein kleines Restaurant mit einem Grill und einem super leckeren Buffet. So gut gegessen wie in diesem Urlaub haben wir glaub ich noch nie. Und wir hatten nach dem ersten Abend mit dem scheiß Essen schon unglaubliche Bedenken.


















Als wir dann zurück an der Lodge waren, wartete Mike der Manager schon auf uns. Wir hätten nämlich die nächste und letzte Nacht unseres Urlaubes wieder ins Hostel gemusst, weil die Lodge im Internet 300 USD für eine Nacht gekostet hat. Es hat sich aber gar nicht gut angefühlt am nächsten Tag wieder in das schäbige Hostel zu fahren also hatten wir angefragt was es denn kostet. Das Management hat beschlossen uns das Zimmer für 180 Dollar die Nacht zu geben da sie lieber wenig Zahlende Urlauber anstatt gar keiner dort haben. Da war die Entscheidung bei uns schon gefallen und wir haben für eine Nacht verlängert.

Wir wurden um 6 Uhr wieder zu unserer Horseback Safari abgeholt. Diesmal war nur ein Guide und die Besitzerin dabei. Diesmal war um einiges mehr Power drin. Wir sind durch den Busch gefetzt, haben unglaublich viele Tiere gesehen und waren diesmal sogar eingecremt.







Nach 4,5 Stunden wurden wir wieder zurück an die Lodge gefahren wo es erstmal leeeecker Frühstück bzw Lunch gab und dann haben wir den Tag nur noch mit Pool ausklingen lassen. Abends gabs dann lecker Fillet und wir haben ein Ehepaar aus London kennen gelernt und uns super mit denen unterhalten. Ich muss auch wirklich sagen dass ich selten ein Hotel mit rundum soooo netten Mitarbeitern hatte wie hier!




Ich kann es nur empfehlen. Mike hat sich sogar noch dafür eingesetzt dass wir unserer 20 Dollar Flughafentransfer vom Hostel zurück bekommen, da wir ja zu spät abgesagt haben und somit das Geld fürs Zimmer verloren haben. Aber die 20 Dollar haben wir wieder. Am nächsten Morgen gabs dann Frühstück und wir wurden an den Flughafen gefahren. Der Abschied hier ist uns schon schwer gefallen.

Zurück in Cape Town sind wir mit dem Uber zum Büro gefahren, haben Blue und meine Wohnungsschlüssel geholt und sind nach Hause. Fabricio hat uns sogar TK Pizza und Cider besorgt. Wir haben dann nur noch die Wäsche angemacht und sind dann tot ins Bett gefallen.
Am nächsten Morgen waren wir wieder ganz früh wach und sind in Canal Walk zum shoppen gefahren da es bewölkt war. Anschließend kam dann doch die Sonne raus und wir sind noch an Strand. Dort war es dann aber leider doch zu kalt und wir sind noch an den Pool. Wir hatten an dem Tag kein Wasser im Komplex weil eine Pumpe installiert wurden. Da wir Abends aber ausgehen wollten, wollten wir uns eigentlich duschen. Wir hatten dann aber leider bis kurz vor 7 immer noch kein Wasser und sind dann nach Big Bay in die Wohnung der Jungs gefahren und haben uns dort fertig gemacht. Wir sind dann als erstes ins Jerrys Burger und haben uns einen lecker Burger gegönnt und anschließend daheim auf Fabricio gewartet. In der City haben wir uns dann mit Parth getroffen und sind ein wenig durch die Pubs gezogen und waren dann auch schon um kurz nach 4 daheim.



Am nächsten Morgen haben wir uns dann nur am Strand ausgeruht und ich mich wieder verbrannt weil ich eingeschlafen bin. SUPER! Abends sind wir dann noch zu Lina und Steffan und hatten dort ein lecker Braai. Und am nächsten Tag hieß es BYE BYE SONJA! Wir sind an Flughafen gefahren und haben auf dem Weg dorthin eine SMS bekommen, dass der Flug verspätung hat, man das Gepäck aber trotzdem zur alten Zeit abgeben muss. Also saßen wir dort noch eine Weile rum.
Naja, was soll man noch sagen? Wir hatten wieder einmal unglaublich geile 2 Wochen und ich vermisse Sonja jetzt schon unglaublich!

Anschließend hatte ich noch 1,5 Tage frei und ab Montag Abend hat der Ernst des Lebens wieder angefangen. Seitdem war ich arbeiten oder hab daheim einen faulen gemacht um mich von dem Urlaub zu erholen.

Das waren jetzt wirklich vieeeele Informationen und Bilder auf einmal.
Danke an alle, die diesen Roman bis zum Ende gelesen haben – Hut ab vor euch!

Ich wünsche allen ganz tolle Weihnachten und einen Guten Rutsch ins neue Jahr.



Sonnige Grüße!
Xoxo
Mel

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